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Katholische Frauenbewegung in Deutschland 1945-...
58,00 € *
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"Kinder, Küche, Kirche" gilt allgemein als Stereotyp "der Frau" in der Adenauer-Ära. Die katholische Kirche wird meist zu jenen gesellschaftlichen Kräften gezählt, die dieses Bild nachhaltig konservierten. Allerdings zeigt das Beispiel des Katholischen Deutschen Frauenbundes eine andere, weitaus dynamischere Wirklichkeit.Im Zentrum der Studie stehen Katholikinnen, die nach 1945 entschlossen ihre 1903 begonnene Arbeit als katholische Frauenbewegung fortsetzten und sich mit eigenständigen Positionen im gesellschaftlichen Leben und in ihrer Kirche profilierten: Bereits organisatorisch setzte sich die dezidiert weibliche Führungsspitze von jenen katholischen Frauenvereinen ab, die sich unter der Leitung von Klerikern eher karitativ oder spirituell engagierten. Erfolgreich stemmten sich Frauen wie Helene Weber, Gertrud Ehrle und Aenne Brauksiepe Versuchen der Bischöfe entgegen, auch ihren Verband enger an die Kirchenleitung zu binden.In seinen gesellschaftlichen Vorstellungen löste sich der Frauenbund von traditionellen Rollenbildern und vertrat in Anlehnung an die bürgerliche Frauenbewegung emanzipatorische Ansprüche. Aus der Würdigung der verschiedenen Familienstände als gleichrangig resultierte eine hohe Wertschätzung des Verbandes für ledige berufstätige Frauen. Ein partnerschaftliches Eheverständnis floss in den Wiederaufbau der katholischen Eheberatung ein, die Müttergenesungsarbeit sollte die Leistung der Mütter öffentlich bewusst machen. Entschieden förderte der Frauenbund die Berufsausbildung von Frauen und ermutigte sie zu politischer Mitarbeit. Über sein personelles Netzwerk brachte er die Überzeugungen seiner weiblichen Mitglieder nachdrücklicher als andere katholische Organisationen in den politischen und binnenkirchlichen Diskurs ein. Die engagierten Frauen eckten dabei nicht selten an. Ihre religiöse Verwurzelung und Spiritualität widersprachen diesem Verständnis nicht, sondern bildeten vielmehr seine Basis.Die überzeugende Studie gibt einen neuen Einblick in religiöses Selbstverständnis, katholische Netzwerke, gesellschaftspolitische Diskussionen und Gestaltungsräume der katholischen Frauenbewegung nach 1945.

Anbieter: Dodax
Stand: 05.04.2020
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Bezogene Individuation in der Ehe
148,00 CHF *
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Die institutionelle Ehe-, Familien- und Lebensberatung bezieht sich zunehmend auf systemische Therapiemodelle als psychologische Grundlage ihrer Arbeit. Dieses neue Therapieparadigma ist in der Pastoralpsychologie bisher nur wenig reflektiert und rezipiert. In dieser Studie erfolgt zum einen die Klärung und Konturierung der theoretischen Grundlage einer Pastoralpsychologie, die als Rahmen der kirchlichen Eheberatung dienen kann. Zum anderen bietet sie eine Orientierung über das Anliegen systemischer Therapie. Sie reflektiert darüber hinaus kritisch zwei unterschiedliche paartherapeutische Konzepte und erschliesst zentrale Aspekte systemischen Denkens für den interdisziplinären pastoralpsychologischen Dialog. Aus dem Inhalt: Konturierung der theoretischen Grundlagen der Pastoralpsychologie - Ehe im Kontext unter soziologischer, psychologischer und theologischer Perspektive - Institutionelle Eheberatung als Praxis der Kirche - Theorie und Praxis systemischer Therapie - Ein pastoralpsychologischer Dialog mit systemischen Ansätzen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 05.04.2020
Zum Angebot
Bezogene Individuation in der Ehe
96,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Die institutionelle Ehe-, Familien- und Lebensberatung bezieht sich zunehmend auf systemische Therapiemodelle als psychologische Grundlage ihrer Arbeit. Dieses neue Therapieparadigma ist in der Pastoralpsychologie bisher nur wenig reflektiert und rezipiert. In dieser Studie erfolgt zum einen die Klärung und Konturierung der theoretischen Grundlage einer Pastoralpsychologie, die als Rahmen der kirchlichen Eheberatung dienen kann. Zum anderen bietet sie eine Orientierung über das Anliegen systemischer Therapie. Sie reflektiert darüber hinaus kritisch zwei unterschiedliche paartherapeutische Konzepte und erschließt zentrale Aspekte systemischen Denkens für den interdisziplinären pastoralpsychologischen Dialog. Aus dem Inhalt: Konturierung der theoretischen Grundlagen der Pastoralpsychologie - Ehe im Kontext unter soziologischer, psychologischer und theologischer Perspektive - Institutionelle Eheberatung als Praxis der Kirche - Theorie und Praxis systemischer Therapie - Ein pastoralpsychologischer Dialog mit systemischen Ansätzen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 05.04.2020
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